Die Wettervorhersage für den Stubenbergsee in der Steiermark war in die Kategorie ‚Weltuntergang‘ einzuordnen. Drei Tage vorher noch war neben Kälte und Wind auch ausgiebiger Dauerregen angesagt. Nun – geregnet hat es immerhin nicht. Aber die Kälte hat schneeweiße Gipfel in die Umgebung gezaubert. Und wenn man den lieblichen Stubenbergsee bei Windstille so daliegen sieht, kann man kaum glauben, welche Wellen sich bei starkem Wind aufbauen können.
Vier Sportunion-Athleten sind auf zwei Distanzen angetreten: Sabine Strambach und Klaus Hraby auf der olympischen Distanz. Auf dieser wurden auch die österreichischen Meisterschaften ausgetragen. Dieter Forster und Michael Wallner waren dann bei der längeren Mitteldistanz dran. Alle vier hatten dieses Wettkampfwochenende ‚nur‘ zur Vorbereitung auf die Langdistanz in drei Wochen in Hamburg auf dem Schirm. Wenn man aber am Start steht, ist Wettkampf eben Wettkampf und jeder versucht, die maximale Leistung abzurufen.
Bei den österreichischen Meisterschaften ist trotz der widrigen Umstände alles sehr gut gelaufen. Sabine Strambach konnte in der Kategorie W50 den ersten Platz – also die Goldene – erringen und ist somit österreichische Meisterin in dieser Alterskategorie. Bei Klaus Hraby reichte es in der Kategorie M65 für Silber. Angesichts der Wetterumstände eine perfekte Ausbeute.
Dieter Forster kam nach schwierigen Schwimmsplit doch noch gut ins Rennen und finishte durchaus zufrieden als 7. in der Kategorie M50. Eine weitere Talentprobe lieferte Michael Wallner ab. Er startet in der sehr stark besetzten Kategorie M35. Perfekter Schwimmsplit, guter Radsplit und ein abschließend sehr starker Lauf haben ihm den 10. Rang in seiner Kategorie eingebracht. Für den Iron Man in Hamburg ist somit alles angerichtet!
