Katharina Huber gut gestartet

Nach der ersten intensiven Rennwoche dieses Winters mit den Qualiläufen für die YOG ( 1. Winterjugendolympiade ) auf der Reiteralm und den Slalom-Rennen in Sölden kann Katharina Huber durchaus positiv auf die weiteren Aufgaben blicken.

Begonnen hat die Saison mit den Qualifikationsläufen in Slalom und Riesentorlauf auf der Reiteralm, die aufgrund der geringen Schneelage äußerst anspruchsvolle, aber faire Pistenbedingungen aufwies. Es wurden an zwei Tagen jeweils vier Läufe ausgetragen, die von den 15 Burschen und Mädchen zu bewältigen waren. Insgesamt bot sich eine breite Leistungsdichte, die insbesondere bei den Mädchen das Klassement immer wieder durcheinander mischte.



Katharina Huber konnte sich im Slalom durchaus behaupten und belegte einmal die zweitschnellste bzw. fünftschnellste Laufzeit unter den 15 Mädchen. Bei den zwei übrigen Slalom-Läufen musste sie leider nach sehr beherzter Fahrt den Tücken des Laufes Tribut zollen und schied aus. Tags darauf gab es ein ähnliches Bild beim Riesentorlauf: Die beiden ersten Durchgänge ergaben für Katharina Huber einen Platz im Mittelfeld, während die Angriffslust in Durchgang 3 und 4 nicht belohnt wurde. Dennoch zog Huber ein positives Resümee, zeigte sie in Teilabschnitten doch beachtlichen Speed.



Nach zweitätiger Pause erfolgte die Anreise nach Sölden, wo die ersten FIS Rennen dieser Saison auf dem Programm standen. Mit einem 20. Gesamtrang und der Tatsache, dass sie Zweitbeste des Jahrgangs wurde, konnten Katharina Hubers Zielsetzungen beim ersten Renner der Saison durchaus erfüllt werden. Mit dem getankten Selbstvertrauen wurden die Ziele für das zweite Rennen noch höher gesteckt. Nach dem ersten Durchgang schien für eine weitere Steigerung alles angerichtet zu sein, hatte sie sich doch als 30. des ersten Durchgangs die Startnummer 1 für den zweiten Durchgang erarbeitet. Damit konnte Huber erstmalig einen FIS-Slalom eröffnen und beste Pistenverhältnisse vorfinden. Nach einem fehlerfreien oberen Teil des Kurses kam sie mit hoher Geschwindigkeit in den steilen Schlusshang, wo es ihr durch eine kurze Unachtsamkeit die Skier verschlug und ein Ausfall die Folge war. 



„Ich bin mit meiner Leistung dennoch zufrieden, sehe ich doch, dass ich den notwendige Grundspeed habe. Das wird sich auch früher oder später in entsprechenden Ergebnissen niederschlagen “, reüssierte Katharina Huber nach der intensiven Woche.



Montag und Dienstag dieser Woche stehen die nächsten FIS-Rennen am Programm, zwei Riesentorläufe in St. Lambrecht/ Steiermark. Als Abschluss des dichten Terminkalenders stehen am Mittwoch ebenfalls in St. Lambrecht weitere Qualiläufe für die Jugendolympiade bevor. Ende dieser Woche werden durch Trainerentscheid die Teilnehmerinnen an der YOG bekanntgegeben.

 

 

 
 

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