TOP-EVENT MIT NEU(E)N HIGHLIGHTS!35. Int. Sparkassen Stadtlauf ein Lauffest auf höchstem Niveau

28.04.2019

Wie der Auftritt eines großen Künstlers wirkte es, als pünktlich zum Start des 35. Int. Sparkassen Stadtlaufs in Waidhofen/Ybbs am vergangenen Samstag die ersten Sonnenstrahlen des Tages den Oberen Stadtplatz hell erleuchteten.

TOP-EVENT MIT NEU(E)N HIGHLIGHTS!35. Int. Sparkassen Stadtlauf ein Lauffest auf höchstem Niveau
Fotocredit: Elena Neunteufel

Die Innenstadt wurde einmal mehr zur Laufbühne und der Wettergott belohnte das Veranstalterteam der Sportunion Waidhofen rund um OK-Chef Andreas Buder mit nahezu perfekten Laufbedingungen. Was folgte waren neun aufregende Rennen, tolle Leistungen, gewaltige Stimmung und zum wiederholten Male über 1.000 Teilnehmern an der Startlinie. Alte und neue Gesichter holten sich die Tagessiege.  

Besonders erfreulich waren wieder die Teilnehmerzahlen bei den Nachwuchsläufen. Mit Feuereifer, vor allem aber viel Spaß bei der Sache meisterten 215 (!) Mädchen und Buben im Alter bis sieben Jahren erfolgreich den “Knorr-Bremse GmbH Division IFE Automatic Door System“- Bambini- und Knirpselauf über 300m und ließen sich stolz im Ziel ihre Erinnerungsmedaille umhängen. Anschließend stürmten beim Sparefroh- bzw. PB-Elektrotechnik Kinderlauf wieder rund 200 Youngsters ein- bzw. zwei Mal durch die Hintergasse.

Bereits über eine ganze Stadtlaufrunde von 1.525m Länge führte der Spark7-Schülerlauf der 12- bis 17-jährigen Kids. Ein mehr als 150-köpfiges Starterfeld und bereits sehr hohes sportliches Niveau mit einem Siegerschnitt von 3:08 min/km von Tilen Dorninger und zahlreichen weiteren TeilnehmerInnen unter der 4min/km-Marke lieferten beeindruckende Bilder mit Seltenheitswert.

Um 15:00 folgte dann der Startschuss zum Sparkassen-Hauptlauf und gleichzeitig ersten Bewerb des Eisenstraße Laufcups 2019 über vier Runden (6,1km). Mit Christian Kresnik vom LAC Amateure Steyr stand der frischgebackene Vize-Staatsmeister im Marathon (Zeit 2:24 Stunden!) erstmals in Waidhofen am Start und wurde seiner Favoritenrolle souverän gerecht: Von Beginn an spielte der Kärntner seine Klasse beeindruckend aus und lief in der schnellsten Siegerzeit seit 2011 von 19:24 Minuten und mit fast einer Minute Vorsprung auf den Waidhofner Nachwuchsläufer und Triathleten Christoph Pölzgutter ins Ziel. Knapp dahinter komplettiert Routinier Karl Prungraber (Union Reichenthal) als Dritter das Podium.

“Es hat mir extrem getaugt hier. So viele Zuschauer, eine abwechslungsreiche Strecke und eine gute Form – das war echt cool.“, zeigte sich der 28-Jährige von Waidhofen begeistert.

Ebenfalls sehr eindeutig das Ergebnis bei den Damen: Nach drei Jahren (Marathon-)Pause war die 3-fache Stadtlaufsiegerin Victoria Schenk aus Hollenstein wieder mit dabei. Als eine der besten Läuferinnen Österreichs konnten auch nur wenige Männer mit ihr mithalten und sie

überquert bereits nach 21:48 Minuten den Zielstrich. Zweite wird Katharina Götschl (LC Mank), Rang 3 geht an Lucia Resch (LCU Raiffeisen Euratsfeld).  

Neben dem Staffellauf und den NÖ fit@work Betriebsmeisterschaften feierte ebenfalls im Rahmen des Hauptlaufs der Bene-Inklusionslauf für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eine gelungene Austragung: Gemeinsam mit je einem Schüler der HAK Waidhofen als Begleitläufer zeigten die TeilnehmerInnen wieviel Freude (Lauf)Sport machen kann und genossen sichtlich die wieder einmal besondere Atmosphäre und Stimmung an der Strecke. Ebenso feierten zahlreiche Lauf-Einsteiger des (Lauf)Projekts der Gesunden Gemeinde Waidhofen ihre erfolgreiche Stadtlauf-Premiere.

Das große Lob von vielen Athleten ist für die Veranstaltung das wohl größte Kompliment und Zeichen ihrer Hochwertigkeit für die gesamte Region. Alle Bilder, Videos und Ergebnisse finden Sie online auf www.sportunion-waidhofen-la-tria.com sowie auf der Stadtlauf-Facebook-Seite bzw. auf www.pentek-timing.at. Am 12. Oktober 2019 steigt als nächstes Laufhighlight der 24. Buchenberglauf, wo es erstmals in Komibwertung mit dem Stadtlauf um den Titel der/des Waidhofner Laufkönigin/s geht.